Liebe Hexen,

wir planen unser Hexentreffen am 19. September 2020. Unsere liebe Oberhexe hat schon fleißig die Einladungen verschickt. Einige E-Mailadressen sind leider nicht mehr aktuell. Falls ihr noch keine Einladung per E-Mail bekommen haben solltet, meldet euch bitte bei Anne: annemariehampe@gmx.de oder unter: 01522 1455328

Bis dahin – habt noch eine schöne Zeit und viele tolle Flüge!

Liebe Luftsportler,

Ab sofort ist der Schulungsbetrieb gem. § 12 (1)   ThürSARS-CoV-2-MaßnFortentwVO unter folgenden Voraussetzungen wieder möglich:

  1. Ein Infektionsschutzkonzept ist vorzuhalten (§ 5) Hierzu könnt ihr unseren vorgeschlagenen Leitfaden nutzen: DOWNLOAD LEITFADEN
  2. Abstandsregeln sind einzuhalten (siehe § 3)
  3. Mund-Nasen-Schutz ist zu verwenden (§ 6)
  4. Zur Beförderung von Fluggästen sind die o.g. Bestimmungen analog anzuwenden.

Zum Nachlesen hier der Link zur Verordnung: https://corona.thueringen.de/behoerden/ausgewaehlte-verordnungen

Liebe Mitglieder,

der Luftsportverband Thüringen hat einen Leitfaden zum Wiedereinstieg in den Luftsport in Thüringen verfasst und an unsere zuständige Landesluftfahrtbehörde, sowie die zuständigen Ministerien (Bildung-Jugend-Sport, und Soziales) gesandt. 

Wir beabsichtigen damit diese Stellen zu unterstützen und den Wiedereinstieg sowohl zeitlich, als auch inhaltlich voranzubringen.

Wichtig: Die Entscheidungen zu der Rücknahme der Einschränkungen kommen von den Ministerien bzw. vom THLVA, wir müssen also noch zwingend auf grünes Licht warten!

Liebe Thüringer Luftsportfreunde, 

täglich erreichen uns Anfragen zu möglichen Lockerungen der Corona-Einschränkungen im Luftsport. Wir erhalten auch regelmäßige Informationen von unseren Sport-Dachverbänden (DAeC,LSB und DOSB) und auch darüber, was sich in anderen Bundesländern ändert. Wir verfolgen diese Informationen im Interesse unserer Luftsportler in Thüringen mit großer Sorgfalt. Aktuell ist es jedoch für Thüringen so, dass es für den Luftsport noch keine Veränderungen gibt. Es gilt nach wie vor die Allgemeinverfügung des Thüringer Landesverwaltungsamtes, nach der weder Gästeflüge / Gästefahrten, noch Ausbildungen möglich sind. Zusätzlich gelten die allgemeinen Corona-Regeln (Abstandsgebot, Masken, Händewaschen, … ) Damit ist auch momentan kein Vereinsleben in traditionellen Formen möglich.

Wie kann es weiter gehen?
Aktuell bemühen wir uns um Schadensbegrenzung, indem wir Kontakte zu verschiedenen Versicherungen aufgenommen haben und dabei erreichen wollen, dass es zu Gutschriften, Beitragssenkungen, … kommt. Leider ist die Haltung speziell der großen Versicherer nicht zufriedenstellend. Hier wird die Corona-Situation mit der einer langen Schlechtwetterperiode verglichen und damit ist es das Pech der Versicherungsnehmer.
Lediglich zwei Versicherer prüfen derzeit noch, ob es für uns Erleichterungen geben kann.


Als Vorstand halten wir zusätzlich regelmäßig Kontakt zu unserer Landesluftfahrtbehörde. Sobald es also etwas Neues gibt, werden wir zeitnah informieren.
Von mehreren Seiten erhielten wir die Aufforderung, uns einem Musterschreiben anzuschließen und unsere Regierung zu weiteren Lockerungen aufzufordern. Hierzu möchte ich anmerken, dass die Umsetzung der Forderungen dazu führt, dass in diesen Ländern der Lockerungsstand erreicht wird, den wir in Thüringen bereits haben. Es lohnt also nicht, etwas zu fordern, was schon zutrifft.


Worauf stützt sich unsere Hoffnung auf Lockerungen im Luftsport? 

Wenn man die Situation realistisch einschätzt, so sind wir mit etwa 1000 Luftsportlern nicht der Nabel der Welt und finden mit Sicherheit nicht das von uns erhoffte Gehör bei den zuständigen Stellen. Betrachtet man jedoch die Gemeinschaft der Luftsportler in Deutschland, so reden wir über die Interessen von mehr als 100.000 Sportlern. Weiterhin ist zu betrachten, dass es auch in vielen anderen Sportarten ähnliche Probleme gibt. Überall dort, wo es um Teamsport und die gemeinsame Nutzung von Sportgeräten geht, gibt es ebenso gravierende Einschränkungen. Wir befinden uns also in einer Interessen- oder besser Leidensgemeinschaft von geschätzt 5 Mio Sportlern. Diese gewaltige Anzahl muss auch bei der Politik Berücksichtigung finden. Darin begründet sich unsere Hoffnung auf eine sukzessive Verbesserung unserer Situation. Unsere Interessen werden in den zuständigen Ministerien durch unsere Dachverbände bestmöglich vertreten.

Bleibt bitte alle diszipliniert, optimistisch und vor allem gesund.

Bernd Pulzer / LSV-Thüringen

Liebe Luftsportlerinnen und Luftsportler,

wir hoffen ihr und eure Familien seid bisher gut durch diese schwierige Zeit gekommen. 

Da die meisten Vereine derzeit keinen oder kaum Flugbetrieb durchführen, entstehen Fragen hinsichtlich der Gültigkeit und Verlängerung eurer Fluglizenzen. 

Wir haben zwei Informationsquellen für euch: 

1. die Allgemeinverfügung des Freistaates Thüringen für Lizenzen oder Berechtigungen, die der Zuständigkeit des Thüringer Landesverwaltungsamtes unterliegen

DOWNLOAD Allgemeinverfügung

2. Informationen des Luftsportgerätebüros für die Ultraleichtflieger

 


Zu 1. Infos zu Lizenzen oder Berechtigungen, die der Zuständigkeit des Thüringer Landesverwaltungsamtes unterliegen

 

Allgemeinverfügung des Freistaats Thüringen zur Verlängerung der Gültigkeit von Rechten, Berechtigungen, Zertifikaten, Zeugnissen, Eintragungen und (Gültigkeits-) Zeiträumen in der Corona-Pandemie

 

Hier die wichtigsten Auszüge daraus:

Für Flugschüler

  1. Für Bewerber um Lizenzen und Berechtigungen (Flugschüler), die eine Ausbildung in der Zuständigkeit des Thüringer Landesverwaltungsamtes begonnen haben, werden (Gültigkeits-) Zeiträume verlängert, sofern diese nach dem 29. Februar 2020 auslaufen:

a. Der Gültigkeitszeitraum einer begonnenen Prüfung der theoretischen Kenntnisse sowie der eine bestandenen Prüfung der theoretischen Kenntnisse sowie Empfehlungen einer ATO/DTO wird bis zum 31. Oktober 2020 verlängert. [FCL.025 3,(b) (2) bzw. SFCL.135 (c) 2. und (d) bzw. BFCL.135 (c) 2. und (d)]

b. Der Zeitraum einer begonnenen Ausbildung für eine Klassen- oder Musterberechtigung wird bis zum 31. Oktober 2020 verlängert, sofern bereits mit der praktischen Ausbildung begonnen wurde. [FCL.725 (c)]

c. Der Zeitraum einer begonnenen Ausbildung für eine Nachtflugberechtigung wird bis zum 31. Oktober 2020

Für Lizenzinhaber

2. Für Inhaber von Lizenzen, Berechtigungen, Zertifikaten oder Zeugnissen und Eintragungen, die der Zuständigkeit des Thüringer Landesverwaltungsamtes unterliegen und deren Gültigkeit zwischen dem 31. März 2020 und dem 31. Juli 2020 abläuft, gilt für den Fall, dass die Verlängerungsvoraussetzungen nicht zeitgerecht erfüllt werden können:

a. Die Gültigkeit von Klassen- und Musterberechtigungen werden über das jeweilige Ablaufdatum hinaus um 4 Monate verlängert. [FCL. 7 40]

b. Die Gültigkeit von Lehrberechtigungen und Prüferberechtigungen werden über das jeweilige Ablaufdatum hinaus bis zum 31. Oktober 2020 verlängert. [FCL.940 und FCL.1025]

Prüfer*innen, die von der Ausnahmeregelung Gebrauch machen, informieren das Thüringer Landesverwaltungsamt per E-mail, damit das Ablaufdatum in der Prüferdatenbank verlängert werden kann.

c. Die Gültigkeit von Spracheinträgen wird über das jeweilige Ablaufdatum hinaus bis zum 31. Oktober 2020 verlängert. [FCL.055 (c)]

 

Beschränkung auf das Fliegen ohne Fluggäste

Zur Aufrechterhaltung eines hohen Sicherheitsniveaus wurde die Ausüburrq von Rechten auf Basis dieser Allgemeinverfügung auf das Fliegen ohne Fluggäste bzw. Fahrgäste beschränkt.

Zudem werden nur Rechte verlängert, die bis zu den oben gena·nnten Zeiträumen noch gültig waren bzw. deren Ausübunqsvoraussetzunqen erfüllt waren.

 


Zu 2. Informationen des Luftsportgerätebüros für die Ultraleichtflieger

 

Information von Frank Einführer Leiter Luftsportgeräte-Büro:

 

Zur Fristverlängerung ablaufender Lehrberechtigungen folgender wichtiger Hinweis:

Die pauschale Verlängerung bis Ende des Jahres ist für die Fluglehrer gedacht, die z.B. von Einstellungen des Flugbetriebes, Absagen von Fluglehrerfortbildungen oder Befähigungsüberprüfungen betroffen sind und die Verlängerungskriterien nicht erfüllen können. Berechtigungen, die vor dem 15.03.2020 zur Verlängerung anstanden und nicht verlängert wurden sind von dieser Regelung ausgenommen.

Alle betroffenen Lizenzen müssen zur pauschalen Verlängerung nicht eingeschickt werden. Auch kein Antrag!

 

Fluglehrer, deren Lehrberechtigung abläuft und die Verlängerungskriterien erfüllen, sollten unbedingt rechtzeitig vor Ablauf der eingetragenen Gültigkeit die Verlängerung beantragen. Die Bearbeitungszeit beträgt derzeit 1 – 2 Tage.

Es macht keinen Sinn bis Ende des Jahres zu warten, da generell vom bisherigen Ablaufdatum um 3 Jahre verlängert wird.

Diejenigen, die den Ablauf der Regelung am 31.12.2020 abwarten, müssen dann gegebenenfalls mit einer längeren Bearbeitungszeit rechnen. Es könnte zu einem Antragsstau kommen.

 

Nun die getroffenen Maßnahmen:

Deutscher Aero Club e.V. – Lizenzen, Berechtigungen und Prüfungen für Ultraleichtflug

Abgestimmte Verfahren der beauftragten Verbände angesichts der Corona-Pandemie

Luftsportgeräte-Büro im DAeC, den 24.03.2020

 

  • Lehrberechtigungen, die ablaufen, weil keine Fortbildung vorgelegt oder keine Befähigungsüberprüfung durchgeführt werden kann, werden pauschal bis zum 31.12.2020 verlängert.
  • Assistentenberechtigungen, die ablaufen, weil keine Ausbildung  durchgeführt werden kann, werden pauschal bis zum 31.12.2020 verlängert.
  • Theoretische Prüfungen: Alle theoretischen Prüfungen zum Erwerb der Lizenz die nach 36 Monaten abgelaufen, werden pauschal bis zum 31.12.2020 verlängert
  • Vorgenannte 3 Punkte gelten bei Ablauf ab dem 15.03.2020.
  • Medical: Gemäß Allgemeinverfügung des Luftfahrt-Bundesamtes über die Verlängerung der Gültigkeit von Berechtigungen, Zertifikaten und Eintragungen gemäß Art. 71 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2018/1139 angesichts der Corona-Pandemie:
  • Für Tauglichkeitszeugnisse, die der Aufsicht des Luftfahrt-Bundesamtes unterliegen, gilt: Die Gültigkeit von Tauglichkeitszeugnissen Klasse 1, Klasse 2 und LAPL nach Anhang IV der Verordnung (EU) Nr. 1178/2011, deren Gültigkeitsdauer zwischen dem 31.03.2020 und dem 31.07.2020 endet, wird über das jeweilige Ablaufdatum hinaus um 4 Monate verlängert, sofern keine Einschränkungen (mit Ausnahme der Auflagen VML, VNL und VDL) bestehen.
  • Gültigkeit der Lizenzen: Weiterhin gemäß § 45 der Verordnung über Luftfahrtpersonal (LuftPersV). Befähigungsüberprüfungen werden bis auf weiteres nicht durchgeführt.

(Fehlende Flugstunden können unter Anleitung und Aufsicht einen UL-Fluglehrers mit gültiger Lehrberechtigung der betreffenden UL-Art nachgeholt werden).

  • Passagierberechtigungen: bleibt gemäß LuftPersV § 45a
  • Schleppberechtigungen: bleibt gemäß LuftPersV § 84 (5)
  • Jahresnachprüfungen an UL: Können nach Ablauf bis auf weiteres ausgesetzt werden. Es darf jedoch erst wieder betrieben werden, wenn der Prüfer Klasse 5 das UL zur Nachprüfung abnimmt. Es ist keine Fristverlängerung möglich.

(Die Prüfer haben eine entsprechende Information per Rundmail erhalten und können Auskunft geben)

Liebe Luftsportlerinnen und Luftsportler,

die Ereignisse zum Thema Corona mit all ihren Begleiterscheinungen überschlagen sich zurzeit. Ihr habt beruflich oder privat wahrscheinlich schon einige Auswirkungen zu spüren bekommen und es wird euch nicht verwundern, dass auch von Seiten des DAEC sowie des Thüringer Landesverwaltungsamtes Statements bzw. Anweisungen an die Vereine gehen. 

Der Generalsekretär des DAEC ließ den Luftsportverbänden am 16. März unter anderem folgende Zeilen zukommen:

„Das Coronavirus breitet sich weiter aus und die dynamische Lage führt täglich zur Ausweitung der Sicherungsmaßnahmen durch den Staat zum Schutz der Gesundheit aller Bürger und der Gesellschaft. Die Vorgabe ist, alle Maßnahmen und Aktivitäten in Staat und Gesellschaft wie auch im privaten Bereich auf das unerlässlich Notwendige zu beschränken. Auch der Sport ist hier gefordert.

  • Im Blick auf diese Situation empfehlen wir allen unseren Mitgliedern, bis auf weiteres die fliegerischen/luftsportlichen Aktivitäten und den Flugbetrieb in den Vereinen einzustellen und die Aktivitäten auf das unerlässlich notwendige Minimum zu beschränken (Not-/Sicherungsmaßnahmen). Auch interne Veranstaltungen, Sitzungen, Versammlungen (Mitgliederversammlungen) im Verein sollten nicht stattfinden.
  • Der DAeC empfiehlt seinen Mitgliedern, sämtliche angesetzten Veranstaltungen auf Verbands- und Vereinsebene, Seminare, Lehrgänge, Weiterbildungsmaßnahmen, Gremiensitzungen und Verbandstagungen bis auf Weiteres abzusagen.“

Das Thüringer Landesverwaltungsamt hat am selben Tag, in einem Erlass von Allgemeinverfügungen Zusammenkünfte in Vereinen vom 18. März bis 19. April untersagt.

In einigen Vereinen haben die Mitglieder sicherlich die Möglichkeit für sich allein Flüge durchzuführen, wobei wir empfehlen auf entsprechende Hygiene im und am Flugzeug zu achten. 

Unabhängig vom Corona-Virus wissen wir alle, dass sich stets und ständig tausende von Krankheitserregern in unserer Umgebung befinden. So gibt es möglicherweise einen Anstoß, auch im sonstigen Flugbetrieb auf konsequente Hygiene zu achten. Das betrifft beispielsweise die gemeinsame Nutzung von Headsets sowie die Bedienelemente der Flugzeuge.

Wir hoffen, dass alle erkrankten Menschen schnellstens wieder gesund werden und dass alle gesunden Menschen dies auch bleiben!

 

Quellen und weitere Infos:

www.daec.de/news-details/covid-19-handlungsempfehlung-fuer-daec-mitglieder

www.tmasgff.de/covid-19

www.landesregierung-thueringen.de/corona-bulletin

Liebe Thüringer Luftsportlerinnen und Luftsportler,

wenn wir nun auf das Sportjahr 2019 zurückblicken, so können wir uns über eine Vielzahl herausragender Leistungen, interessanter Wettbewerbe und vielfältige Luftsportveranstaltungen mit großer Öffentlichkeitswirksamkeit freuen. 

Es liegt eine erfolgreiche Saison mit vielen luftsportlichen Aktivitäten, einer regen Ausbildungstätigkeit in fast allen Vereinen und vielen neu ausgestellten Berechtigungen und Qualifikationen hinter uns. Dass es in dieser Saison zu keinen nennenswerten Störungen oder Unfällen gekommen ist, verdient unsere besondere Anerkennung. 

Im Namen des gesamten Vorstandes möchten wir uns dafür ganz herzlich bei allen Luftsportlerinnen und Sportlern in Thüringen bedanken. Zugleich verbinden wir diesen Dank mit dem Wunsch und der Hoffnung, dass sich der Luftsport in Thüringen auch zukünftig am Erreichten orientiert, weiterhin die Sicherheit an erster Stelle steht und das Streben nach luftsportlichen Leistungen auf hohem Niveau unser Handel weiterhin bestimmt.

Unser Verband hat mit knapp 1000 Mitgliedern seit Jahren eine nahezu konstante Größe. Die leichten Rückgänge in manchen Luftsportarten konnten durch Zuwächse speziell im Modellsport und im Bereich UL kompensiert werden. Trotzdem sollten wir die Schwerpunktthemen wie Mitgliedergewinnung, Jugendförderung und Ausbildung stets im Blick behalten. Wir brauchen zukünftig deutlich mehr Aktivitäten zur Nachwuchsgewinnung und müssen uns zugleich ernsthafte Gedanken machen, wie wir Motivationen schaffen können, neue Fluglehrer, Trainer C und auch Prüfer zu gewinnen. Eine erhöhte finanzielle Unterstützung der angehenden Fluglehrer und Prüfer ist sicherlich ein wichtiger, aber nicht der einzige Ansatzpunkt.

Für eine nachhaltig positive Entwicklung unserer Vereine sehen wir es ebenso als besonders wichtig an, dass der Frauenanteil im Luftsport erhöht wird. Unter allen anderen Sportarten hat der Luftsport nahezu die geringste Frauenquote zu verzeichnen. Die Erfahrung hat es gezeigt, dass sich Vereine mit einem höherem Frauenanteil in vielen Bereichen besser entwickeln.

Liebe Sportlerinnen und Sportler, die Rahmenbedingungen für den Luftsport in Thüringen, deutschlandweit und auch in ganz Europa sind in den letzten Jahren nicht besser geworden und es ist uns auch völlig klar, dass die zukünftigen luftrechtlichen Entwicklungen nicht reibungsfrei an uns vorbei gehen werden. Bereits in diesem Jahr hat es sich angedeutet, dass die Erhaltung des Nutzungsrechts im unteren Luftraum von uns verstärkte Anstrengungen erfordert. Die Industrie zur kommerziellen Nutzung  des unteren Luftraumes, speziell die Drohnenindustrie, sitzt in den Startlöchern und ist in ihren Absichten und Möglichkeiten nicht zu unterschätzen. Als Landesverband können wir dabei hauptsächlich unseren Dachverband, den Deutschen Aero-Club (DAeC) unterstützen und hoffen, dass uns die bestehenden Freiheiten auch zukünftig weitestgehend erhalten bleiben. In unserem ureigenen Interesse wünsche ich uns allen, dass wir diesen Prozess erfolgreich mitgestalten können.

Das 63. Gordon-Bennett- Rennen, die Gasballon- Langstrecken- Weltmeisterschaft startete am Freitag, den 13.09. In Montbeliard in Frankreich. Am Start waren 20 Teams aus aller Welt, darunter auch drei Deutsche. 

Die Windbedingungen gestalteten sich dadurch schwierig, dass es in den ersten beiden Tagen nahezu keinen brauchbaren Wind gab. Vier Teams versuchten in Richtung Westen zu fahren. Mit etwas mehr als 600 km war an der Atlantikküste das Ende erreicht. Von den vier Teams lag nun das Australische vorn. Ein polnisches Team versuchte es über die Alpen nach Süditalien, wegen fehlendem Wind war allerdings an der Südseite der Alpen auch für diese Ballonfahrten das Ende des Rennens gegeben.

Für „Deutschland 3“ endete die Fahrt nach über 40 Stunden in der Luft nur wenige Kilometer vom Startplatz entfernt. Alle anderen Teams warteten zwei Tage in der Luft auf die angekündigte Strömung nach Osten, die dann auch in der Nacht zum Montag kam. Ab diesem Moment begann für die verbliebenen Teams das eigentliche Rennen. Mit Geschwindigkeiten von durchschnittlich 40 km/h ging es über Straßburg, Stuttgart, nördlich an München vorbei direkt nach Wien und weiter über Budapest bis an die Westküste des Schwarzen Meeres.

Unser Thüringer Sportfreund Matthias Zenge mischte mit seinem Teamkollegen Benjamin Eimers ganz vorn mit. Herzlichen Glückwunsch zum 3. Platz beim Gordon Bennett Rennen, der FAI Langstrecken Weltmeisterschaft für das Team Matthias Zenge (Thüringen)/ Benjamin Eimers (NRW) zu dieser herausragenden Leistung!

Mehr Informationen dazu:

www.gordonbennettmontbeliard2019.com

Sommerjugendlager der Ballonsportjugend auf dem Harsberg mit buntem Programm und tollen Erlebnissen

Am Samstag dem 03.08.2019 kam ich mit großen Erwartungen und einer gehörigen Portion Neugier auf dem Harsberg bei Eisenach an. Noch nie nahm ich an einer Ballonfahrt teil und erst recht nicht an einem Ballonjugendlager. Ich fühlte mich sofort sehr gut aufgenommen und erfuhr Unterstützung von allen Seiten.

Bei einer umfangreichen praktischen Einweisung in das Thema Ballonfahren ging es gleich richtig los. Überrascht war ich über eine dabei simulierte Landung mit dem Umkippen des Ballonkorbes. Alle lagen plötzlich übereinander und hatten dabei riesig Spaß.

Am Sonntag war es dann soweit, ich konnte meine erste Ballonfahrt erleben. Es war allein schon spannend zu sehen, wie ein Ballon aufgerüstet wird. Als dann der Ballon abhob, verschlug es mir glatt die Sprache. Die Aussicht über Westthüringen war für mich atemberaubend. Besonders gefallen hat mir, dass man sich im Ballonkorb im Vergleich zum Flugzeug relativ frei bewegen kann und auch ausreichend Zeit zur Verfügung steht, den Blick über die Wiesen und Täler schweifen zu lassen. 

Vor meiner ersten Landung hatte ich schon ein wenig Bedenken. Es kam aber dann wesentlich ruhiger und sanfter als in meiner Vorstellung. Der Korb kippte nicht einmal um. Im weiteren Verlauf des Jugendlagers kamen für mich und alle anderen Teilnehmer noch viele weitere Ballonfahrten hinzu. Dabei hatten wir alle die Möglichkeit, mit verschiedenen Piloten und in unterschiedlichen Ballonen mitzufahren.

Eine Besonderheit des Sommerjugendlagers ergab sich dadurch, dass es eine Kopplung mit dem Event „Jugend fliegt“ der Luftsportjugend des DAeC gab. Hier hatten sowohl wir, als auch die Teilnehmer des Events die Möglichkeit, uns umfassend über andere Luftsportarten zu informieren. Auch das bunte Rahmenprogramm ließ keine Wünsche offen. Von einer Wanderung durch die Drachenschlucht bei Eisenach, über mehrere Besuche in Schwimmbädern, einer tollen Schlauchboottour bis hin zu einer beeindruckenden Begehung eines komplett unbeleuchteten alten Eisenbahntunnels. Wir Teilnehmer durchliefen den Tunnel im Gänsemarsch ohne Verwendung jeglicher Lichtquellen. Zur Sicherung nutzten wir die Kronleine eines Ballons, an der wir uns alle festhalten konnten. Beeindruckend dabei war es für mich, dass sich meine Sinneswahrnehmung in kurzer Zeit von visuell auf akustisch umstellte und mir in absoluter Dunkelheit die Orientierung erhalten blieb.

Weitere Höhepunkte ergaben sich für mich im Ballonjugendlager mit der Besichtigung der Wartburg, den Abenden am Lagerfeuer und natürlich meiner eigenen Taufe in den Adelsstand der Ballonfahrer.

Herzlichen Dank an alle Unterstützer des Balloncamps, den DAeC, den DFSV, den LSV Thüringen, die Firma Schroeder fire balloons, Getzner Textil AG, und an alle 8 beteiligten Ballonteams aus Hessen, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Es war super toll!
Tara Kroll

  „Vom Kindlichen Aerodromus emporstrebende hainanische Himmelsblüte Tara zwischen bunten Ballonen tanzende Wolkenfee julianus aeronauticus harsbergia camponius mit heißlüftigen Winden spielend die Horizonte erobernd über schreckhaft zirkulierenden Zicklein und euphorisch jubelnden Erdenbürgern von Teutleben.“

Mit dem neuen Frequenzraster im Flugfunk auf 8,33 kHz haben auch einige unserer Thüringer Flugplätze neue Frequenzen zugewiesen bekommen.

Neue Frequenzen an Thüringer Flugplätzen:

  • Arnstadt-Alkersleben, EDBA: 131.260
  • Bad Berka, EDOB: 120.835
  • Bad Langensalza, EDEB: 125.365
  • Gera-Leumnitz, EDAJ: 118.080
  • Gotha-Ost, EDEG: 121.235
  • Greiz-Obergrochlitz, EDOT: 132.015
  • Jena-Schöngleina, EDBJ: 118.735
  • Nordhausen, EDAO: 120.310
  • Obermehler-Schlotheim, EDCO: 125.510
  • Pennewitz, EDOS: 130.640
  • Rudolstadt-Groschwitz, EDOK: 118.330
  • Weimar-Umpferstedt, EDOU: 134.535

Alle neuen Frequenzen in Deutschland: www.dfs.de

Auch die sogenannte und leicht zu merkende „Quasselfrequenz 123,450 MHz“ gibt es nicht mehr. Zukünftig können sich Piloten über 122,540 MHz, 122,555 MHz und 130,430 MHz untereinander verständigen.

Weitere spezielle neue Frequenzen hat die Deutsche Flugsicherung für den Segelflugbegleit- und Rückholbetrieb bekannt gegeben: 123.405 MHz (vormals 123.400 MHz). Für den flugplatzübergreifenden Ausbildungs- und Übungsbetrieb wurde die Frequenz 123.465 MHz (vormals 123.150 MHz) festgelegt. Im Freiballonsport- und Verfolgerbetrieb gilt nun Kanal 122.255 MHz (vormals 122.250 MHz) und für den Fallschirmsprungbetrieb kommt die 126.730 MHz (vormals 126,725 MHz) zum Einsatz.

Quellen:

https://www.dfs.de/dfs_homepage/de/Services/Customer%20Relations/Kundenbereich%20VFR/06.08.2018%20-%208,33%20kHz-Umstellung/

https://www.luftverkehr.de/Bekanntmachungen_NfL_I.html?search=&gesetz_archive_id=63&perPage=30

Mit 32 Jugendlichen und 14 Betreuern übertraf das diesjährige Sommerjugendlager der Luftsportjugend des DAeC vom 01. – 07.07. wieder einmal sämtliche Erwartungen. 7 Ballonteams aus Hessen, Sachsen, NRW, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt begleiteten die Kinder und Jugendlichen eine Woche lang bei allen Unternehmungen am Flugplatz Marburg-Schönstadt und in die nähere Umgebung. Besonders der Wettergott hatte ein Herz für unsere Jugend, wodurch insgesamt 51 Ballonfahrten möglich wurden. Nach zwei Tagen mit Früh- und Abendfahrten haben wir dann die jüngeren Teilnehmer wenigstens ein Mal ausschlafen lassen und mit einigen Ballonen auf die Morgenfahrt verzichtet.

Zwei unserer jugendlichen Teilnehmer konnten in Marburg ihre Pilotenausbildung nahezu beenden und fiebern jetzt den Prüfungen entgegen.
Neben den zahlreichen Ballonfahrten gab es auch sonst allerlei zu erleben. Besondere Höhepunkte stellten die 4-stündige Kanufahrt auf der Lahn, die vielen Besuche der Freibäder und des See-Parks, sowie die Stadtbesichtigung in Marburg dar. Beim Geo-Caching konnte zusätzlich der Umgang mit GPS-Technik geübt werden.

Auch das Interesse der Medien und der Bevölkerung um Marburg war sehr groß. Zu einer der Morgenfahrten kam ein Fernsehteam des HR zu Besuch und noch am selben Tag gab es den Bericht dazu in der Abendsendung „Alle Wetter“.

Ein herzliches Dankeschön an den ortsansässigen Luftsportverein für die Bereitstellung der Flugzeugwerkstatt als Briefingraum, der Sanitäreinrichtungen und der Gasversorgung. Ebenso herzlich möchten wir uns bei der Flugplatzgaststätte für die erstklassige Vollverpflegung und den beteiligten Ballonteams bedanken.

Sehr gern kommen wir wieder nach Marburg.