Anfang des Sommers haben wir uns in kleiner Runde unterhalten, was denn mal ein lohnendes Ziel wäre. Ostsee, Nordsee oder doch in die Berge? Schnell war klar, es soll in den Süden gehen. Mitte September war es soweit. Alpeneinweisung, klar machen wir, und dann gleich weiter.

Von Mühldorf am Inn aus sind wir mit Flugplan über die Alpen direkt nach Venecia S. Nicolo geflogen. Die PPR lag natürlich schriftlich vor, wir wollten uns ja an die Regeln halten.

Auf dem Flug blieben wir auf den FIS-Frequenzen von München, Wien, Bolzano Information und Padova Information. Kurz vor dem Venezia VOR wurden wir angewiesen, unsere Flughöhe von rund 8000ft zu verlassen und auf 1500ft zu sinken. Mit mehreren Frequenzwechseln (insgesamt 12) wurden wir entlang unseres Kurses westlich über Vicenca, Padova nach Porto di Mallamocco geführt. Das ist der südliche Einflugpunkt. Von dort ging es entlang langgestreckter Inseln (Lido), bis zum Flugplatz San Nicolò. 

Wenn man das Flugplatzgelände verlässt, erreicht nach rund 30 Minuten Fußweg das Vaporetto – “Omnibus-Schiff” nach Venedig zum Markusplatz oder weiter entlang des Canale Grande zu einer Vielzahl von Haltestellen. Dann das typische Programm, Marcusplatz, Rialtobrücke und natürlich Pizza essen. Am Sonntag ging es dann wieder mit Flugplan bei bestem Flugwetter zurück nach Deutschland.

Torsten Gutzeit

 

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